
Ein alter Steinbruch
Nun die erste schneefreie Frage des Jahres und da ich im März nur ein einziges Fragebild zeige, gibt es an diesem wenigstens etwas mehr zu recherchieren.
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Millionen Autofahrern, die diese Autobahnstelle schon passiert haben und vielleicht gerade an Ihr Reiseziel denken, am Radio fummeln oder den nölenden Kindern auf dem Rücksitz zum hundertfünfundneunzigsten Mal erklären, wie weit sie noch durchhalten müssen, ist diese Stelle bekannt, ist uns allen im Lauf der Jahrzehnte zum Meilenstein geworden und immer und immer wieder fragt man sich, wie viele Geschäfts- oder Urlaubsreisen lang man hier wohl noch vorbei fährt, bis dieser scheinbar lächerliche Trümmerhaufen von einer Baracke, der da so pyramidengleich hartnäckig der Erosion und dem Wetter trotzt, endlich zusammen stürzt. Und nachdem ihn vor einigen Jahren die Graffitikünstler für sich entdeckt haben, bleibt eigentlich nur die Frage, warum nicht schon längst große Getränkekonzerne, Burgerketten und Mineralölfirmen diesen Tempel der Unvergänglichkeit als für alle sichtbaren Werbeträger ausschlachten. So mancher Betonbau, dem nach nur wenigen Jahrzehnten wegen erwiesener Baufälligkeit oder weil er schlicht unmodern wurde, der Abbruch droht, mag ihn um sein langes Leben beneiden.
Die Natur aber rechnet in noch viel längeren Zeiträumen und nutzt daher Stellen, in denen sich nach menschlichem Maß lange nichts tut, für einen umso größeren Aktionismus. Aus diesem Grund hat sich in diesem Steinbruch ein Biotop gebildet, in dem sich eine seltene Krötenart vom Autolärm scheinbar ungestört vermehrt und deshalb hier besonders zahlreich anzutreffen ist.
Wo wir uns mit unserem Fragebild befinden, beantwortet Ihr für Euch selber. Denn als erstes wüsste ich gerne den Namen der seltenen Krötenart. Damits nicht zu schwer wird und Ihr nicht alle einen Biologielehrer dorthin verschleppen müsst, gibts eine kleine Hilfe. Der Leiter einer Naturschutzorganisation in der Gemeinde, auf dem der Steinbruch liegt (und der im Übrigen darum bittet, dass Ihr nicht alle dort rein geht und damit die Kröten beim Vermehren stört) hat dankenswerterweise in den Schaukasten seiner Organisation, der irgendwo im Ort steht, einen Hinweis mit zwei Fotos des Tieres für Euch ausgehängt. Übrigens, das ist abgesprochen, am Telefon gibts darüber keinen Hinweis.
Jetzt könnt Ihr Euch überlegen, ob Ihr alle mutmaßlich mehr als zehntausend Krötenarten der Welt in den Antwortkasten eingebt oder einfach am nächsten freien Tag dorthin fahrt, nachschaut und bei der Gelegenheit das gute Essen und den guten Wein der Gegend probiert.
Aprospos Wein. Auf dem Foto ist in der rechten oberen Ecke ein Weinberg zu erkennen. Da dies ein reiner Südhang ist, bekommt dieser Weinberg enorm viel Sonne ab und ist deshalb für anspruchsvolle Rebsorten prädestiniert. Und genau diese Rebsorte, die die Stöcke auf dem Bild tragen, möchte ich von Euch als zweites wissen. Und als drittes tragt Ihr bitte den Ort ein, in dem der Winzer, der diesen Weinberg bewirtschaftet, sein Weingut hat.
Viel Spaß, Euer Hajo Dietz
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